2019

Samstag der 23.März 2019, Ehrenamtsmesse in Pasewalk

Ehrenmatlich engagierte aus Verbänden und Vereinen unserer Region kamen heute im Kulturforum „Historische U“, in Pasewalk zusammen, um ihr Engagement der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ähnlich wie auf einer Leistungsschau konnte man als Besucher sich die Arbeit von Feuerwehr, DRK, Volkssolidarität und vielen anderen gesellschaftlich agierenden Gruppen erläutern lassen. Als Partner des DRK-KV Uecker-Randow e.V. hatten auch wir als Selbsthilfegruppe hier wieder die Möglichkeit unsere Gruppenaktivitäten vorzustellen. Auf unserem Infostand konnten interessierte Messebesucher mit uns ins Gespräch kommen und viel Wissenswertes rund um das Thema Schlaganfall erfahren. Als „Experten in eigener Sache“ und mit dem Infomaterial, was uns die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur Verfügung stellt, sind wir doch immer wieder ein relativ kompetenter Ansprechpartner der von vielen gern kontaktiert wird. Selbstverständlich können wir keine medizinischen Fachauskünfte geben aber Informationen rund um die Krankheit und die eigenen Erfahrungen helfen dem einen oder anderen so manches Mal ein Stück weiter. Informationen weiterzugeben und dadurch zum Nachdenken anzuregen, ist eines unserer Hauptziele auf den diversen öffentlichen Veranstaltungen an denen wir immer wieder gern teilnehmen. Jeden den wir erreichen und jeder der nach einem Besuch an unserem Stand sein „Notfallwissen“ erweitert hat, ist einer mehr der im Ernstfall möglicherweise helfen kann. Aber auch das Thema Selbsthilfe nach so einer schweren, alles verändernden Krankheit, den Menschen näher zu bringen ist eine Aufgabe der wir uns immer wieder stellen. Es ist nicht leicht nach so einem schweren Schicksalsschlag nach vorn zu blicken, wir wollen mit unserer eigenen Erfahrung aber allen die „betroffen“ sind, und das sind nicht nur die Patienten selbst, zeigen dass es sich trotz allem lohnt nicht aufzugeben. Alles kann, nichts muss aber der Erfolg setzt erst einmal den Willen dazu voraus. Mit dieser „Weisheit“ im Gepäck kann man eventuell etwas positiver in die Zukunft schauen.
Gespräche mit alten Bekannten und das Knüpfen von neuen Kontakten bereicherten dann zusätzlich unseren Messeauftritt und lassen uns auf vieles was da noch kommen mag hoffen.
Ein Dankeschön an die Organisatoren und alle anderen Beteiligten, die diese Ehrenamtsmesse in Pasewalk wieder zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.

Mittwoch der 13.März 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(GvdP) Heute ging es um ein Problem das viele Menschen mit einer Halbseitenlähmung haben, die Subluxation der Schulter. Dieser Gelenkspalt ist meist sehr schmerzhaft und sollte darum mit dem passenden Hilfsmittel versorgt werden! Hier kam ein alter Bekannter nämlich Orthopädietechnikermeister Hannes Panke vom Sanitätshaus Konrad zum Zuge um uns zu beraten! Wie man auf den Bildern sehen kann erläuterte er uns sehr anschaulich welche Möglichkeiten es gibt und vor allem auch wie diese einhändig anzulegen sind. Obwohl Gunnar dieses Problem gar nicht hat durfte er direkt mal selbst Hand anlegen und zeigte wie es mit einer Hand und etwas Geduld funktionieren kann. Natürlich darf an unserem Gruppennachmittag der Kaffee und Kuchen nicht fehlen! Hier sagen wir herzliches Dankeschön an die Bäckerei Reichau und unserer Heiderose! Also wieder einmal ein rundum gelungener Nachmittag und wir freuen uns auf das Frühjahrskegeln in 14 Tagen.

Dienstag der 12.März 2019, MGH ( Mehrgenerationenhaus ) der Volkssolidarität in Torgelow

(HV)Ein Thema was vielen, speziell "kleinen" Vereinen und Initiativen immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Wie finanzieren wir Projekte und Vorhaben die mit kleinem Budget und nur aus Eigenmittel nicht realisierbar sind? Dazu bot die Ehrenamtsstiftung M-V in Kooperation mit der Volkssolidarität/ MGH Torgelow gestern ein Seminar an. Diverse Vertreter ehrenamtlich organisierter Gruppen aus unserer Region nutzten dieses Angebot und kamen dazu in Torgelow zusammen. Unsere Gruppe wurde von Birgit P. und Harald V., die mit großem Interesse der Einladung zu dieser Veranstaltung folgten, vertreten. Leider konnte uns das Seminar nur sehr wenig neues vermitteln. Die Inhalte bezogen sich doch eher auf die Grundlagen der Projektförderung, über die wir ja schon einiges Wissen aus den Erfahrungen unserer "langjährigen" Arbeit gesammelt haben. Trotz allem, für "unerfahrene" Teilnehmer war dieser Workshop sicherlich eine große Bereicherung. Bestimmt kommen da auch noch nicht erfüllte Erwartungen dazu, die den einen oder anderen, so wie auch uns, dazu bewegten, die Veranstaltung schon vor dem eigentlichen Ende zu verlassen. Ich /wir möchten aber durchaus betonen dass es weiterhin sehr wichtig ist diese Form der Information anzubieten und sie auch zu nutzen! Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.

Mittwoch der 27.Februar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Unser „Selbsthilfegruppenschiff“ ist wieder in ruhigerem Fahrwasser unterwegs, und das ist auch gut so. Die Wogen der zurückliegenden Missverständnisse sind geglättet und auf die offenen Fragen haben wir Antworten gefunden. So konnten wir heute alle wieder etwas entspannter in die Zukunft blicken und hatten mit diesem Gefühl auch ein Treffen, was wieder sehr harmonisch für alle Beteiligten war. Die Kuchenspende der Bäckerei Reichau aus Grambin kam bei allen sehr gut an und wird auch in Zukunft unsere Kaffeetafel bereichern. Dafür unseren herzlichen Dank!
Gunnar konnte anschließend über die erfolgreichen Vertragsverhandlungen, mit dem für unsere geplante Gruppenreise favorisiertem Hotel, berichten und nach einstimmigem Beschluss den Beherbergungsvertrag unterzeichnen. Weiterhin gab es von Jana O. ein kurzes Fazit zu unserer Teilnahme am Workshop „Kochen nach Schlaganfall“ in Berlin. Sie berichtete über das Erlebte und äußerte sich im Namen aller Teilnehmer sehr positiv zu dieser Veranstaltung. Der Gedanke, den Harald zur Diskussion stellte, so etwas auch hier bei uns, von uns selbst initiiert, ins Leben zu rufen, kam bei allen Gruppenmitgliedern sehr gut an. Für weiterführende Maßnahmen werden wir uns Partner suchen, um dann zu gegebener Zeit mit einem eigenen „Koch-Club“ aufwarten zu können.
Bei so viel Informationen und dem einen oder anderen „Klönsnack“ untereinander verging die Zeit wie im Fluge, so dass schon relativ schnell die Abschiedsgrüße durch den Raum hallten. Ein nächstes Wiedersehen, auf das sich jetzt schon alle sehr freuen, gibt es ja wieder in zwei Wochen. Bis dahin Tschüss und alles Gute!

Dienstag der 19.Februar 2019, Berlin

(HV)Berlin ist immer eine Reise wert, ist ja so ein „geflügeltes Wort, bzw. Satz“, der heute für uns seiner Bedeutung voll gerecht wurde. Unter dem Motto „Nudeln machen glücklich“ fand unter der Regie von Nick und Martina Tschirner im Sanitätshaus Hempel ein Kochkurs für Schlaganfallpatienten mit Halbseitenlähmung statt. Nick, der durch einen Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und seine Mutter Martina sind schon des längerem als Autoren von zwei sogenannten „Einhänderkochbüchern“ bekannt und stellen seit kurzem diese Rezepte in interaktiven Workshops vor. Was vor der Erkrankung selbstverständlich war, ist für viele, seit dem Leben mit den meist gravierenden Handicaps, zu einer großen Herausforderung geworden. In fast allen Fällen ist man auf die Hilfe anderer angewiesen und kann kaum noch aktiv und selbstbestimmt in der Küche und am Herd agieren. Das es aber auch wieder Spaß machen kann, sich selbst aber auch Familie und Freunde mit leckerem, selbst zubereitetem Essen zu „verwöhnen“ war eines der Themen des heutigen Workshops. Die Tschirners hatten dafür diverse „Alltagshilfen“ mitgebracht mit denen auch Menschen mit einer Hemiparese relativ leicht grundlegende Küchenarbeiten ausführen können.
Ein 2-Gänge-Menü, bestehend aus einem angemachten Feldsalat und Käsecroutons sowie eine Pasta-Gemüse-Pfanne, stand heute Abend auf der Speisekarte. Nach einer kurzen Einführung in die Zutatenliste und die Küchenutensilien wurde auch sofort losgelegt. Unter Hilfestellung der beiden Buchautoren wurde der Salat gewaschen und geschleudert, das Dressing zubereitet, die Nüsse karamellisiert und die Croutons mit Käse bestrichen. Diese sollten dann in einer eigens dafür vorbereiteten beschichteten Pfanne geröstet und überbacken werden. Und siehe da, was dann auf den Tisch kam, konnte sich sehen lassen. Neben dem Zubereiten der Speisen durfte das gemeinsame Verzehren an einem schön gedeckten Tisch natürlich nicht fehlen. Beim zweiten Gang erhöhte sich dann der Schwierigkeitsgrad etwas, wurde aber von allen sehr engagiert und mit Bravour gemeistert. Die bereitgestellten Hilfsmittel erleichterten das „schnippeln“ der verschiedenen Gemüsesorten und verschafften dem einen oder anderen gleichzeitig ein kleines Erfolgserlebnis. Bei so einigen Teilnehmern, konnte man die Freude und den Stolz über das „Selbstgemachte“ direkt im Gesicht ablesen. Beim Umgang mit scharfen Messern und heißen Herdplatten stand Martina Tschirner hilfreich zur Seite, so dass die Erkenntnis, mit etwas Übung und etwas mehr Selbstvertrauen geht doch wieder was, ein Ergebnis des Kochkurses war. Auch der zweite Gang, der auf den Tellern liebevoll angerichtet war, konnte sich sehen lassen und war somit eine tolle Selbstbestätigung für die „Köche“ in diesem Workshop. Leider lief uns dann etwas die Zeit davon, denn unser „Heimbringer“ wartete schon vor der Tür. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Initiatoren und Veranstaltern, die diesen Abend für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben. Aber auch denen, die uns durch Ihre Unterstützung diese Fahrt nach Berlin erst ermöglicht haben, gilt unser besonderer Dank. Nur mit Hilfe des Ärztenetzwerk „HaffNet“, die uns großzügig bei der Finanzierung der Reisekosten geholfen haben, konnten wir dieses heute für unsere Mitglieder erst möglich machen.( Bilder )

Mittwoch der 13.Februar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)So unruhig wie heute war es wohl noch auf keinem unserer Gruppentreffen, jedenfalls auf keinem wo ich dabei war. Eine gewisse Nervosität lag zwar schon seit einigen Wochen in der Luft aber heute erreichte sie ihren Höhepunkt. Grund dafür ist der seit längerem „ungeklärte Status“ unserer Gruppe, den wir in der DRK-Sozialstation in Torgelow haben. Auf Grund von Personalproblemen, wie sie ja derzeit im Pflegebereich überall bestehen, kann man auch uns nicht mehr das komplette „Rundum-Sorglospaket“ zur Verfügung stellen. Was über die vielen Jahre, die unsere SHG in Trägerschaft des DRK-KV besteht möglich war, muss für uns jetzt auch neu geordnet werden. Das hat für viel Wirbel unter den Gruppenmitgliedern gesorgt und die eine oder andere Irritation ausgelöst. Einige Missverständnisse haben zu Unverständnis geführt, was der Grund für die seit Wochen bestehende schlechte Stimmung ist. Nach einem Gespräch mit unserer Ehrenamtskoordinatoren beim DRK-KV gab es endlich konkrete Aussagen und Festlegungen die auch wir jetzt so akzeptieren müssen. Nun ist es an uns, den Begriff Selbsthilfe wieder etwas, im Rahmen der Zusammenarbeit mit unserer Trägerorganisation, neu zu definieren und uns in der einen oder anderen Sache doch mehr selbst zu helfen. Die Lösungsansätze dafür haben wir heute diskutiert und glauben mit etwas mehr Engagement eines jeden Einzelnen eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Bei all den „Problemen“ die heute auf dem Tisch lagen kam eines doch viel zu kurz und soll hier aber auch noch einmal erwähnt werden. Monika W., die relativ neu in unsere Gruppe ist, hatte vor kurzem Geburtstag und für uns alle heute Kuchen gebacken. Es war eine tolle Geste Ihrerseits die im ganzen „Trubel“ fast unterging. Dafür jetzt noch einmal herzlichen Dank und unsere Glückwünsche mit auf den Weg.

Mittwoch der 30.Januar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Ganzkörpertherapie durch Schall, mit Schwerpunkt Neurologie, war das Thema unseres heutigen Gruppentreffen. Dazu hatte sich Herr Wolfgang Ludwig vom Phönix-Institut aus Grünheide in Brandenburg mit seinem Equipment bei uns angemeldet. Eine Schallwellen-Massagematte mit der die sogenannte Sound-Wave-Therapie durchgeführt werden kann, hatte er in seinem Gepäck. Die Wirkungsweise beruht auf musik- und toninduzierten Vibrationen, die eine Ganzkörperstimulation erzeugen sollen. Auch bei Schlaganfallpatienten sollen Defizite im Bereich Sprache, Bewegung und Körperwahrnehmung damit verbessert werden können. All das haben wir uns von Herrn Ludwig ausführlich erklären und im Selbstversuch demonstrieren lassen. Ein Nachmittag mit vielen neuen Erkenntnissen, die von jedem Einzelnen jetzt verarbeitet werden müssen. Wie bei so vielen Hilfs-, Heil- und Therapiemitteln gilt auch hier, nicht alles hilft jedem gleich gut. Für die Informationen sind wir Herrn Ludwig sehr dankbar und der eine oder andere wird bei Bedarf darauf zurückgreifen können.

Mittwoch der 16.Januar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Das neue Jahr fing für uns doch recht unspektakulär an. Gesehen hat sich so gut wie noch keiner von uns und somit hallten auch noch Neujahrsgrüße und allerlei gute Wünsche zum Anfang durch den Raum. Eine „Drohung“ aus dem vergangenen Jahr, uns anlässlich ihres zurückliegenden Jubiläum mit Kaffee und Kuchen zu versorgen, wurde von unserer Evi dann aber auch gleich heute war gemacht. Das was ein ungarisch/schwäbisches und seit einigen Jahren in Vorpommern eingebürgertes „Gutsle“ aus dem Backrohr zauberte, konnte sich sehen lassen. Da man ja gelernt hat nicht mit vollem Mund zu sprechen, war es doch für eine ganze Weile recht still an unserem Tisch. Ein gutes Zeichen dafür, dass es allen hervorragend geschmeckt hat!
Auch wenn das Jahr noch sehr jung ist, gab es doch schon einiges organisatorisches zu erörtern und die eine oder andere Sache, was die Gruppenarbeit betrifft, zu besprechen. Somit konnten wir schon einen großen Teil unserer finanziellen Eigenbeteiligung zur solidarischen Finanzierung der Gruppenarbeit kassieren und einige Vorschläge für die noch offenen Termine einsammeln.
Des Weiteren gesellte sich ein neues Mitglied zu unserer Gruppe. Erich D. aus Ueckermünde/Bellin, der selbst schon diverse Erfahrungen mit unserem Krankheitsbild gemacht hat, kam ganz spontan zu unserem heutigen Gruppentreffen. Seit längerem beobachtete er schon unsere diversen Aktivitäten und entschloss sich jetzt doch bei uns „anzuklopfen“. Ein Entschluss, den er nach eigener Aussage nicht bereuen wird. Mit der Vorfreude auf ein weiteres interessantes und für alle wohltuendes Jahr in unserer Gemeinschaft beendeten wir dann auch unser Treffen und wünschten uns gegenseitig einen schönen Heimweg.

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